Die Malerei ist für mich ein  Spiel in Form von Farben, Flächen und Linien in Kommunikation zwischen Mensch und Natur als Herausforderung und Dialog zwischen den Grenzen von Zeit und Raum der Lebensprozesse und dem Echo der Begegnungen  - immer wieder eintauchen, gestalten, verwandeln um neue Strukturen zu erschaffen. 

Aus der Intuition großflächig aufgetragener Farben und einer Vielzahl von Farbschichten entwickelt sich der Mal-Akt - die Farbe inspiriert nach und nach zur Bildung eines visuellen Bewusstseins. Formen und Farben werden zum Instrument der bildnerischen Komposition eines Themas. In diesem Spannungsfeld der Polarität ist dabei Aktivität (das Äußere) die Reflektion auf das Bewusstsein (das Innere) und wird zum autonomen Ausdruckswert.